Beschreibung
„Ariane auf Naxos“, die Oper über die Oper. Der Komponist Richard Strauss und der Schriftsteller Hugo von Hofmannsthal, ein ikonisches Duo der Operngeschichte, loten darin die Qualen des Schaffensprozesses aus: Im Prolog erlebt man die letzten Vorbereitungen für eine Oper rund um die Figur der Ariadne, bevor man der Uraufführung dieses neuen Werks beiwohnt. Nur läuft nichts wie geplant: Der mysteriöse Auftraggeber ändert wenige Minuten vor Beginn der Vorstellung die Aufführungsbedingungen. Alle müssen sich sofort neu erfinden. Eine Situation des Theaters im Theater, geprägt von bissigem Humor und faszinierender Wahrhaftigkeit, da sie uns mitten in die Dringlichkeit des Schaffensversorgens eintauchen lässt.
Die Regisseurin Myriam Marzouki, die es gewohnt ist, uralte Mythologien mit zeitgenössischen Bezügen zu verbinden, sieht darin eine Geschichte, die sich für eine reflexive Mise en abyme eignet, in der Realität und Fiktion unaufhörlich aufeinanderprallen und den Zuschauer benommen machen: eine Möglichkeit, das subtile Gleichgewicht zwischen künstlerischer Freiheit und äußeren Zwängen spürbar zu machen. Im Orchestergraben würdigt Christoph Koncz die Dichte von Strauss’ Komposition, seine Liebe zu den Stimmen, sein orchestrales Genie und das ganz und gar mozartische Licht dieser Oper. Eugénie Joneau, ehemalige Teilnehmerin des Opéra Studio, wird hier ihr Debüt in der Titelrolle geben, an der Seite einer hochkarätigen internationalen Besetzung.
Empfohlen ab 10 Jahren.
Von 6 bis 99 €





