SEDIMENTATION(EN)
In 12 Ausstellungen präsentiert die Biennale der Fotografie Mulhouse 2026 die Werke von mehr als 50 Künstlern sowie von Studenten der Kunsthochschulen des Grand Est.
Die diesjährige Ausgabe der Biennale de la Photographie de Mulhouse lädt dazu ein, terrestrische und mentale Geographien zu erforschen, indem sie sich auf die Begriffe Sedimentation, Schichtung, Materie-Fluss und Plastizität kollektiver und individueller Gedächtnisse stützt.
Die Thematik ist mit der geografischen Lage der Festivalstadt Mulhouse verbunden. Vor 33 Millionen Jahren war die elsässische Ebene ein Meeresboden. Dieses Meer lagerte dicke Schichten aus Kalkstein und Mergel rund um Mulhouse ab. Dieses ständige Zusammenspiel von Strömungen und Sedimenten, dieser lebendige geologische Organismus, hat das Gebiet und seine Bewohner in seinem topografischen Ausdruck geprägt, als Hintergrund für viele Leben. Diese Sedimentationsphänomene sind Teil einer lebendigen, kollektiven und kulturellen Geschichte. Die Bewohner nutzen sie als Bodenschätze, um ihre Unterkünfte zu schaffen, aber auch um ihre eigenen Geschichten und Erzählungen im Laufe der Jahrtausende zu erforschen.
In Anlehnung an diese Sedimentationsphänomene bringt die siebte Ausgabe Fotografen zusammen, die die Vergangenheit erforschen und sich für geologische Ausgrabungen ebenso interessieren wie für die Erinnerung. Mining, Exkavation und Ausgrabungen sind allesamt Untersuchungsmethoden, die die Erforschung der Erde, aber auch des Geistes ermöglichen. Die Ausstellungen verflechten kollektive Erzählungen und die Verbindungen zwischen individuellen und kollektiven, menschlichen und nicht-menschlichen Geschichten.
Entrée libre
In 12 Ausstellungen präsentiert die Biennale der Fotografie Mulhouse 2026 die Werke von mehr als 50 Künstlern sowie von Studenten der Kunsthochschulen des Grand Est.
Die diesjährige Ausgabe der Biennale de la Photographie de Mulhouse lädt dazu ein, terrestrische und mentale Geographien zu erforschen, indem sie sich auf die Begriffe Sedimentation, Schichtung, Materie-Fluss und Plastizität kollektiver und individueller Gedächtnisse stützt.
Die Thematik ist mit der geografischen Lage der Festivalstadt Mulhouse verbunden. Vor 33 Millionen Jahren war die elsässische Ebene ein Meeresboden. Dieses Meer lagerte dicke Schichten aus Kalkstein und Mergel rund um Mulhouse ab. Dieses ständige Zusammenspiel von Strömungen und Sedimenten, dieser lebendige geologische Organismus, hat das Gebiet und seine Bewohner in seinem topografischen Ausdruck geprägt, als Hintergrund für viele Leben. Diese Sedimentationsphänomene sind Teil einer lebendigen, kollektiven und kulturellen Geschichte. Die Bewohner nutzen sie als Bodenschätze, um ihre Unterkünfte zu schaffen, aber auch um ihre eigenen Geschichten und Erzählungen im Laufe der Jahrtausende zu erforschen.
In Anlehnung an diese Sedimentationsphänomene bringt die siebte Ausgabe Fotografen zusammen, die die Vergangenheit erforschen und sich für geologische Ausgrabungen ebenso interessieren wie für die Erinnerung. Mining, Exkavation und Ausgrabungen sind allesamt Untersuchungsmethoden, die die Erforschung der Erde, aber auch des Geistes ermöglichen. Die Ausstellungen verflechten kollektive Erzählungen und die Verbindungen zwischen individuellen und kollektiven, menschlichen und nicht-menschlichen Geschichten.
Entrée libre

