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Tourisme Alsace Mulhouse

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Aktualisierung am: 11/09/2010 à 00:30

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Historische Bauten

EHEMALIGES RATHAUS

Im Jahre 1552 wurde dieser «wunderschöne und ganz mit Gold versehene Palast» (Montaigne) gebaut und ist ein Kunststück der rheinländischen Renaissance. Er symbolisierte den Hang der kleinen Republik zu ihrer Freiheit. Die Fresken versinnbildlichen die von der reformierten Religion verteidigten Tugenden und die (Stadtzeichen) der Schweizer Länder, mit denen Mulhouse verbunden war. Auf dem rechten (Turm) hängt der «Klapperstein», der Stein der Schwätzer, den die unwohlwollenden Personen verurteilt waren, zu tragen.

 

 
EVANGELISCHE KIRCHE SAINT ETIENNE

Diese Kirche wurde zwischen 1858 und 1868 auf dem (ehemaligen) Platz einer Kirche aus dem XII. Jahrhundert gebaut. Die Pläne sind J.B. Schacre zu danken, und zwar nach einem neo-gotischen Stil, der damals sehr beliebt war. Sie beherbergt immer noch die wunderschönen Kirchenfenster, die sich in jener älteren Kirche befanden. Es sind auch die schönsten Kirchenfenster in der ganzen Gegend.

 

 

HAUS MIEG

Von dem Haus ist bereits die Rede im Jahre 1418. Um 1460 wird es zu dem Hotel «Sonne» umgebaut. Das Haus wird bis 1535 ein Gasthaus bleiben. Im Jahre 1560 bekommt es jetziges Aussehen. Von 1679 bis 1840 ist das Haus Besitztum der Familie Mieg, was auch seine Benennung erklärt. Sein berühmtester Bewohner bleibt Mathieu Mieg, auch als «Zeitungsredakteur» bekannt und durch seinen Hang zum Bestehen der Stadt-Republik, seine Geschichtswerke und sein Talent als Maler.

 

 

PHARMACIE AU LYS

Die Besitzer dieses Hauses sind seit 1464 bekannt. Im Jahre 1643, Jahr der Pest mitten im dreissigjähriger Krieg, wird das Haus von Grund aus umgebaut. Daraus erklärt sich, dass man auf der Eingangstür an der rue des Bouchers eine Inschrift mit jenem Datum findet. Etwas später im Jahre 1649 wird das Haus von Jean-Henri Engelmann gekauft, der dort sein Apothekergeschäft einrichtet. Seit diesem Datum beherbergt das Haus eine Apotheke. Die Decke des Geschäfts ist mit Bildern aus dem XVII. Jahrhundert geschmückt.

 

 

 

VILLA STEINBACH

Ursprünglich war das Haus von dem deutschen Ritterorden bewohnt. Er verfügte dort über ein grosses Stück Land, eine Kapelle und andere Gebäude. Die Grundfläche auf der das Haus gebaut wurde wurde 1780 dem Fabrikdirektor Vetter überlassen, welcher darauf ein privates Hotel schaffen liess. Das Hotel wurde 1788 fertig gestellt und dient heutzutage als Kunstmuseum (Musée des Beaux Arts). Das Haus, das im XIX. Jahrhundert von Georges Steinbach gekauft wurde, wurde auch zu dieser Zeit vergrössert. Vom XVII. bis zum Anfang des XIX. Jahrhundert war es eine der schönsten Häuser der Stadt.
 

 

 

DIE SANKT JOHANNES KAPELLE

Der Johanniserorden oder Malteserorden hatte den grössten Einfluss in Mulhouse. Seine Gründung in der Stadt geht auf der XIII. Jahrhundert zurück Die Kapelle aus dem XIII. Jahrhundert wurde im XIV. und XV. Jahrhundert umgebaut. Der Friedhof der Commanderie umgibt das Gebäude. Nach der Reformation verlassen die Ritter die Stadt. Die Kapelle wird 1798 als Stadtgut verkauft und zur Brauerei umgebaut bevor sie zur Pferdeschmiede und schliesslich zum Lager wird. 1893 wird sie zum historischen Gebäude erklärt und als solches restauriert.

 

DAS HAUS LOEWENFELS

Dieses Privathotel gilt als als schönstes Gebäude des XVIII. Jahrhunderts in Mulhouse. Es wurde in den Jahren 1764-1770 gebaut. Das Haus kommt 1788 in die Hände der Familie Schlumberger, bevor es Besitztum eines Brauers und schliesslich der Vereinigung Sankt-Marie wird. Das Haus zeigt eine besondere Bauqualität. Das verwendete Baumaterial wurde aus relativ weit entfernten Steinbrüchen geholt, was für die Kosten der Bauarbeit spricht. Die geschnitzten Elemente im Rocaille-Stil sind zahlreich und gepflegt.

 

DER EUROPATURM

In den Jahren 1960-70 wurde die ganze Umgebung des Stadttores "Junge Tür" umgewandelt, um ein neues und praktischeres Stadtzentrum zu gründen. Zu diesem Zweck wird der Europaplatz erschaffen, er trägt die Farben der europäischen Städte. Der Platz wird von dem Europaturm dominiert, welcher von dem aus Mulhouse stammenden Architekten François Spoerry konzipiert und 1972 offiziell ausgeführt wurde. Der dreieckige Turm versinnbildlicht die drei Grenzen : Frankreich, Deutschland und die Schweiz.