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Bollwiller verdankt sine frühere Berümtheit dem Adel in seinem Namen. Er hatte seinen Ursprung im Namen einer keltischen Gottheit, Baltus oder Pol. Bollwiller war am Anfang ein ländliches Anwesen das sich peu a peu zu einem Dorf und dann zu einer kleinen, starken Stadt entwickelte. Es wurde ein Schluss erbaut, der Sitz der Familie "De Bollwiller", das von einem Teich umgeben und über eine Zugbrücke erreichbar war. Seit 1961 ist es im Besitz eines Vereins von Eltern und Freunden behinderter Kinder.
Bollwiller erfuhr im 19. Jahrhundert eine beträchtliche Entwicklung und war bekannt für seine Baumschulen. 1840 wurde Bollwiller ein Bahnhof der Eisenbahnstrecke Strasbourg-Mulhouse, was ebenfalls zur ökonomischen Entwicklung beitrug. Neben der Landwirtschaft war es der Handel, besonders mit Haushaltwaren, der eine große Einnahmequelle darstellte. Bollwiller wurde ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt dank der Strecken nach Guebwiller und über Ensisheim nach Colmar. Das erklärt die Bombardements während des ersten Weltkrieges und die Luftangriffe im Herbst 1944. Die neuen Einsenbahngleise wurden nach der Entdeckung der Kalilagerstätten gelegt und Bollwiller wurde ein großes Bergbauzentrum im Oberrhein.
Heute ist Bollwiller vor allem durch die Aktivitäten in und um das Jugendkulturhaus mit seinen 1500 Mitglieder bekannt. Das Haus verfügt über einen vielseitig verwendbaren Saal und wird von einem Verein geleitet.
Mairie (Rathaus von) de Bollwiller
9 rue de Feldkirch
F-68540 Bollwiller
Tel (33) 03 89 48 11 10
Fax (33) 03 89 48 85 79
mairie.bollwiller@wanadoo.fr
< Berrwiller / Didenheim >
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