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Gelegen an den letzten Ausläufern des "Hartmannswillerkopf" oder "Vieil Armand", schmiegt sich Berrwiller mit seinen 1100 Einwohnern in eine friedliche, einladende Landschaft. Auf halben Wege zwischen Cernay und Soultz auf einer Höhe von 260 Metern liegt das Dorf ausgebreitet zwischen zwei Verkehrsachen: die süd-östliche, die RN 83, eine wichtige Straße durch das Elsass und die nord-westliche, die malerische Weinstraße, die "Route du Vin".
In den Archiven den Abtei Murbach, in einem auf das Jahr 796 datierten Artikel erfahren wir, dass ein gewisser Folkmar und auch der Graf Eberhardt (Bruder der heiligen Odile) eine Schenkung an Grundbesitz und Weinbergen, die sie in den Dörfer Barovillare und Beroldsvillare besaßen, an diese Abtei machten. (Barovillare und Beroldsvillare heißen heute Berrwiller und sein Weiler Bertschwiller). Beide Orte machten als Lehen Furore unter dem Grafen Pierre de Bollwiller und untervermietet an die Waldner vom Freunstein und das bis zur Revolution von 1789. Wiederangeschlossen an die Vogtei Habsbourg aus dem 13. Jahrhundert, waren Berrwiller und sein Weiler lange Zeit ein Teil des Bistums Basel unter der Schutzherrschaft des Fürstbischofs von Murbach und Lure. 1802 wurde die Pfarrgemeinde wieder dem Bistum Strasbourg angeschlossen.
Im Verlauf des Mittelalters und während des Dreißigjährigen Krieges hat das Dorf Großbrände und Plünderungen erlitten, sehr heftig wurde der Ort vom Ersten Weltkrieg berührt. Seine Bewohner wurden gezwungen zu evakuieren.
Von 1920 bis 1925 rekonstruiert, entwickelte sich Berrwiller harmonisch und seine Bevölkerung wächst stetig seit den letzten dreißig Jahren.
Mairie (Rathaus von) de Berrwiller
28 rue de l'Or
F-68500 Berrwiller
Tel 33 (0) 389 76 73 24
Fax 33 (0) 389 76 77 73
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